Taphophil....

Friedhöfe sind traurige und düstere Orte. Sind sie das? Für mich nicht. Ich gehe gerne auf Friedhöfe, je älter sie sind, desto interessanter finde ich sie. Und oft sind sie gerade in Großstädten wahre Oasen der Stille. Ich stelle mir immer vor, was die Grabsteine alles schon erlebt haben und was sie erzählen könnten über die vergangenen Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte. Deswegen gehe ich nie ohne meine Kamera auf einen Friedhof, denn ich liebe es, diese Welt der Stille auf Bildern festzuhalten. Allen, denen es genauso geht, wünsche ich viel Freude beim Ansehen der Fotos auf meinem Blog. Und wer es noch nicht wusste: Die Faszination für Friedhöfe nennt man Taphophilie, was vom griechischen Wort "taphos" (Grab) kommt...




Donnerstag, 20. August 2015

Der Katholische Friedhof in Haltern am See

Heute war ich noch einmal auf einem unserer Friedhöfe und habe ein paar neue Impressionen mitgebracht:


Zum Gedenken an die Opfer des 2. Weltkrieges



 Links auf dem Stein steht "Unbekannt". So etwas finde ich immer besonders traurig, denn irgendwo wird dieser Mensch vielleicht immer  noch von seinen Angehörigen vermisst und sie wissen bis heute nicht, was mit ihm passiert ist.










Zum Gedenken an die Opfer der Explosion des Halterner Rathauses im Jahr 1933



Dies ist das Grab meiner Großtante Johanna, die eigentlich jeder nur Änne nannte. Sie war die Schwester meines Opas väterlicherseits. An ihren Mann Karl, also meinen Großonkel, kann ich mich nicht erinnern. Naja, ich war drei Jahre alt, als er starb.



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