Taphophil....

Friedhöfe sind traurige und düstere Orte. Sind sie das? Für mich nicht. Ich gehe gerne auf Friedhöfe, je älter sie sind, desto interessanter finde ich sie. Und oft sind sie gerade in Großstädten wahre Oasen der Stille. Ich stelle mir immer vor, was die Grabsteine alles schon erlebt haben und was sie erzählen könnten über die vergangenen Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte. Deswegen gehe ich nie ohne meine Kamera auf einen Friedhof, denn ich liebe es, diese Welt der Stille auf Bildern festzuhalten. Allen, denen es genauso geht, wünsche ich viel Freude beim Ansehen der Fotos auf meinem Blog. Und wer es noch nicht wusste: Die Faszination für Friedhöfe nennt man Taphophilie, was vom griechischen Wort "taphos" (Grab) kommt...




Sonntag, 17. April 2016

Der Friedhof von Bad Sassendorf

Dieses Wochenende waren wir also in Bad Sassendorf. Und wie versprochen habe ich auch Fotos mitgebracht.









Die Grabstätte der Familie von Bockum gen. Dolffs, einer wohl einflussreichen Familie in Bad Sassendorf. Sie gehörten zum Soester Patriziat und kauften 1765 das Gut Sassendorf. 1785 wurde von der Familie das Haus Sassendorf direkt neben dem Kurpark errichtet. Es steht heute noch. 






















 Zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges






Das ist auf jeden Fall einer der ältesten Grabsteine, 
die ich bisher auf einem Friedhof gesehen habe. 



Ich finde es schön, dass zwischen den neueren Gräbern die alten Grabsteine und Skulpturen erhalten bleiben. Es sind wichtige Zeitzeugen und ich finde es schade, dass diese Tradition auf vielen Friedhöfen nicht gepflegt wird. 




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