Taphophil....

Friedhöfe sind traurige und düstere Orte. Sind sie das? Für mich nicht. Ich gehe gerne auf Friedhöfe, je älter sie sind, desto interessanter finde ich sie. Und oft sind sie gerade in Großstädten wahre Oasen der Stille. Ich stelle mir immer vor, was die Grabsteine alles schon erlebt haben und was sie erzählen könnten über die vergangenen Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte. Deswegen gehe ich nie ohne meine Kamera auf einen Friedhof, denn ich liebe es, diese Welt der Stille auf Bildern festzuhalten. Allen, denen es genauso geht, wünsche ich viel Freude beim Ansehen der Fotos auf meinem Blog. Und wer es noch nicht wusste: Die Faszination für Friedhöfe nennt man Taphophilie, was vom griechischen Wort "taphos" (Grab) kommt...




Freitag, 16. Juli 2021

Ungewöhnliche Orte: Ein Friedhof unter Wasser

Rund 5 Kilometer vor der Küste von Key Biscayne im US-Staat Florida liegt in 12 Metern Tiefe das Neptune Memorial Reef. Es ist ein Unterwasser-Mausoleum für eingeäscherte Verstorbene und ist ein künstlich angelegtes Korallenriff. Die Korallen und bunten Fischschwärme bilden einen lebendigen Gegensatz zu den Toten. 


"Mausoleum" oder "Friedhof" trifft es allerdings nicht ganz, denn teilweise wurden die eigeäscherten Überreste mit Beton vermischt, zu Statuen vermischt und ins Riff gesetzt, z. B. als Seestern geformt. Es ist also eher eine Gedenkstätte mit Gedenktafeln für alle, die das Meer lieben und geliebt haben.



 
 

Mittwoch, 12. Mai 2021

Das Thema Tod in der Musik

Es ist immer traurig, wenn ein Mensch stirbt. Um so wichtiger ist der Umgang mit dem Tod, denn er gehört nun mal zum Leben.

Musik ist eine gute Möglichkeit, an das Thema heranzugehen. Hier ein Lied der Band Versengold, das mir besonders gut gefällt. Es geht darum, dass der Verstorbene nicht möchte, dass die Hinterbliebenen trauern, sondern feiern, dass er gelebt hat.







Freitag, 11. September 2020

Projekt "Ein Friedhof für die Nachwelt" am 12.-13.09.20

Die Ahnenforschungsseite "Geneanet" hat für das kommende Wochenende 12.-13. September wieder die Aktion "Ein Friedhof für die Nachwelt" gestartet.
 
Ziel ist es, so viele Fotos wie möglich von allen Friedhöfen auf der ganzen Welt zu sammeln, denn diese stellen gerade für Genealogen eine wichtige Ressource dar. 
 
Weitere Infos findet ihr hier: KLICK  
 
 

 
 
 
 

Freitag, 15. November 2019

Die Anfänge des Volkstrauertages vor 100 Jahren

1919 wurde der Volkstrauertag vom Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkrieges vorgeschlagen. 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt und 1926 wurde entschieden, den Volkstrauertag am 5. Sonntag vor Ostern zu begehen. Er wurde aber nicht zum gesetzlichen Feiertag erklärt.

Hinsichtlich des Termins wurde man sich lange nicht einig. Der November war zunächst nicht von den zwei großen Kirchen gern gesehen, da es hier bereits Gedenktage für die Toten gibt, Allerseelen, Allerheiligen und Totensonntag. Seit den Fünfziger Jahren findet der Volkstrauertag nun am vorletzten Sonntag vor dem 1. Advent statt, ist aber bis heute kein gesetzlicher Feiertag. Er wird lediglich als zu schützender Tag erwähnt, aber auf genaue Inhalte wird selten eingegangen. 

Mit der Zeit wurde neben den gefallenen Soldaten auch mehr und mehr den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Und heute wird am Volkstrauertag offiziell ausdrücklich der bei Auslandseinsätzen gefallenen deutschen Soldaten der Bundeswehr gedacht.  









 

Donnerstag, 12. September 2019

Der alte Kirchhof in Greetsiel

Im Rahmen unseres Kurzurlaubs in Ostfriesland habe ich natürlich auch ein paar Fotos vom alten Friedhof bzw. Kirchhof in Greetsiel gemacht:













Unten: Ein Gedenkstein für die Greetsieler Seeleute, die im Laufe der Jahre auf See geblieben sind