Taphophil....

Friedhöfe sind traurige und düstere Orte. Sind sie das? Für mich nicht. Ich gehe gerne auf Friedhöfe, je älter sie sind, desto interessanter finde ich sie. Und oft sind sie gerade in Großstädten wahre Oasen der Stille. Ich stelle mir immer vor, was die Grabsteine alles schon erlebt haben und was sie erzählen könnten über die vergangenen Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte. Deswegen gehe ich nie ohne meine Kamera auf einen Friedhof, denn ich liebe es, diese Welt der Stille auf Bildern festzuhalten. Allen, denen es genauso geht, wünsche ich viel Freude beim Ansehen der Fotos auf meinem Blog. Und wer es noch nicht wusste: Die Faszination für Friedhöfe nennt man Taphophilie, was vom griechischen Wort "taphos" (Grab) kommt...




Samstag, 27. Juni 2015

Friedhofsbesuch in Gelsenkirchen

Heute habe ich mir zwei Friedhöfe in Gelsenkirchen angesehen, den katholischen und evangelischen, die beide direkt nebeneinander liegen und nur durch eine Straße getrennt sind.

Zuerst die Bilder vom Katholischen Altstadt-Friedhof:





















Und hier die Fotos vom Evangelischen Altstadt-Friedhof:






Ja, unter dem Efeu liegt ein Grabstein ;-) 










 Eine Wiese für alle tot- und fehlgeborenen Kinder unter 500 g





Auch wenn man es nicht richtig erkennen kann, unter dem ganzen Efeu steht ein Kreuz 







Auf diesem Friedhof ist mir aufgefallen, dass viele Gräber total zugewachsen sind. Ob es mangelnde Pflege ist oder so sein soll, kann ich nicht sagen. Soweit ich weiß, war der Friedhof aber nach Sturm Ela im letzten Jahr lange gesperrt. Vielleicht kommt man mit der Grabpflege einfach nicht nach. Das wäre ein Job für Friedhofsrestauratorin Amelia ;-) 






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