Taphophil....

Friedhöfe sind traurige und düstere Orte. Sind sie das? Für mich nicht. Ich gehe gerne auf Friedhöfe, je älter sie sind, desto interessanter finde ich sie. Und oft sind sie gerade in Großstädten wahre Oasen der Stille. Ich stelle mir immer vor, was die Grabsteine alles schon erlebt haben und was sie erzählen könnten über die vergangenen Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte. Deswegen gehe ich nie ohne meine Kamera auf einen Friedhof, denn ich liebe es, diese Welt der Stille auf Bildern festzuhalten. Allen, denen es genauso geht, wünsche ich viel Freude beim Ansehen der Fotos auf meinem Blog. Und wer es noch nicht wusste: Die Faszination für Friedhöfe nennt man Taphophilie, was vom griechischen Wort "taphos" (Grab) kommt...




Freitag, 26. Juni 2015

Friedhofsgeflüster am Freitag

Und schon haben wir die Woche wieder geschafft und können sie quasi "zu Grabe tragen".
;-)

Vor zwei Tagen bekam ich auf Nachfrage bei der Friedhofsverwaltung in Recklinghausen die Nachricht, dass meine Großeltern väterlicherseits auf dem Ostfriedhof begraben sind. Die Gräber wurden aber bereits abgetreten, wie es so schön heißt. Ich habe aber die Stellen und auch die Nummern genannt bekommen. Da sie auch schon über 30 Jahre tot sind, habe ich damit schon fast gerechnet.
Aber trotzdem werde ich mir den Platz irgendwann mal ansehen. :-)

Morgen würde ich gerne mal wieder einen Friedhof besuchen, mal sehen, welcher es wird. Auf meiner Wunschliste stehen noch ein paar in der Nähe, u.a. Gelsenkirchen, Herne und Essen.

Sollte ich meinen Plan in die Tat umgesetzt haben, werdet Ihr es hier anhand von Fotos erkennen. *g*

Übrigens habe ich gestern den Thriller "Totenstimmen" von Amanda Stevens beendet und war wieder sehr begeistert. Wen es interessiert, der kann hier auf meinem Bücherblog meine Rezi dazu lesen:

Bücher sind wie Rosen: Rezi zu Totenstimmen

Ich wünsche ein erholsames Wochenende.



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