Und schon haben wir die Woche wieder geschafft und können sie quasi "zu Grabe tragen".
;-)
Vor zwei Tagen bekam ich auf Nachfrage bei der Friedhofsverwaltung in Recklinghausen die Nachricht, dass meine Großeltern väterlicherseits auf dem Ostfriedhof begraben sind. Die Gräber wurden aber bereits abgetreten, wie es so schön heißt. Ich habe aber die Stellen und auch die Nummern genannt bekommen. Da sie auch schon über 30 Jahre tot sind, habe ich damit schon fast gerechnet.
Aber trotzdem werde ich mir den Platz irgendwann mal ansehen. :-)
Morgen würde ich gerne mal wieder einen Friedhof besuchen, mal sehen, welcher es wird. Auf meiner Wunschliste stehen noch ein paar in der Nähe, u.a. Gelsenkirchen, Herne und Essen.
Sollte ich meinen Plan in die Tat umgesetzt haben, werdet Ihr es hier anhand von Fotos erkennen. *g*
Übrigens habe ich gestern den Thriller "Totenstimmen" von Amanda Stevens beendet und war wieder sehr begeistert. Wen es interessiert, der kann hier auf meinem Bücherblog meine Rezi dazu lesen:
Bücher sind wie Rosen: Rezi zu Totenstimmen
Ich wünsche ein erholsames Wochenende.
Taphophil....
Friedhöfe sind traurige und düstere Orte. Sind sie das? Für mich nicht. Ich gehe gerne auf Friedhöfe, je älter sie sind, desto interessanter finde ich sie. Und oft sind sie gerade in Großstädten wahre Oasen der Stille. Ich stelle mir immer vor, was die Grabsteine alles schon erlebt haben und was sie erzählen könnten über die vergangenen Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte. Deswegen gehe ich nie ohne meine Kamera auf einen Friedhof, denn ich liebe es, diese Welt der Stille auf Bildern festzuhalten. Allen, denen es genauso geht, wünsche ich viel Freude beim Ansehen der Fotos auf meinem Blog. Und wer es noch nicht wusste: Die Faszination für Friedhöfe nennt man Taphophilie, was vom griechischen Wort "taphos" (Grab) kommt...
Seiten
Freitag, 26. Juni 2015
Sonntag, 21. Juni 2015
Friedhofsgeflüster am Sonntag
Gerade habe ich einen interessanten Artikel entdeckt. Vor etwa zwei Wochen wurde in Lippstadt bei Bauarbeiten ein alter Friedhof entdeckt. Der Baggerfahrer muss nicht schlecht gestaunt haben, als auf seiner Schaufel plötzlich ein Schädel steckte.
Die Bauarbeiten wurden natürlich sofort eingestellt, aber zunächst stellte sich die Frage, ob das ein Fall für einen Staatsanwalt oder für einen Archäologen ist. Also musste festgestellt werden, sie alt die Knochen sind. Nachdem aber immer mehr Skelette, noch dazu in Särgen gefunden wurden, wurde klar, dass es eine alte Grabstelle sein muss.
Hier geht es zum Artikel
Die Bauarbeiten wurden natürlich sofort eingestellt, aber zunächst stellte sich die Frage, ob das ein Fall für einen Staatsanwalt oder für einen Archäologen ist. Also musste festgestellt werden, sie alt die Knochen sind. Nachdem aber immer mehr Skelette, noch dazu in Särgen gefunden wurden, wurde klar, dass es eine alte Grabstelle sein muss.
Hier geht es zum Artikel
Freitag, 19. Juni 2015
Friedhofsgeflüster zum Wochenende
Und schon wieder Freitag. Hach, wie schön. Das Wetter lädt im Moment ja leider nicht gerade zu Ausflügen und Spaziergängen auf Friedhöfe ein. Aber für die Natur war der Regen dringend nötig und so will ich mich mal nicht beschweren. Die Friedhöfe, die ich noch besuchen möchte, laufen mir ja nicht weg. Es gibt sie schon so lange, da wird es sie auch noch ein wenig länger geben. *g*
Morgen werde ich mich zunächst mal ein bisschen mit unserem Haushalt beschäftigen - der hat es auch nötig - und mich danach mit "Totenstimmen" auf die Couch verziehen und die Friedhofskönigin Amelia Gray bei ihrer Arbeit in Charleston begleiten.
Morgen ist übrigens Sommersonnenwende, auch Mittsommernacht oder Litha, d. h. uns stehen die kürzeste Nacht und der längste Tag des Jahres bevor.
In diesem Sinne wünsche ich euch ein entspanntes Wochenende und eine schöne Zeit....vielleicht ja doch beim Besuch auf einem Gottesacker.
Morgen werde ich mich zunächst mal ein bisschen mit unserem Haushalt beschäftigen - der hat es auch nötig - und mich danach mit "Totenstimmen" auf die Couch verziehen und die Friedhofskönigin Amelia Gray bei ihrer Arbeit in Charleston begleiten.
Morgen ist übrigens Sommersonnenwende, auch Mittsommernacht oder Litha, d. h. uns stehen die kürzeste Nacht und der längste Tag des Jahres bevor.
In diesem Sinne wünsche ich euch ein entspanntes Wochenende und eine schöne Zeit....vielleicht ja doch beim Besuch auf einem Gottesacker.
Samstag, 13. Juni 2015
Historischer Friedhof in Recklinghausen
Heute habe ich einen kleinen Einkaufsbummel verbunden mit einem Bummel über einen weiteren alten Friedhof in Recklinghausen. Er liegt direkt an der Halterner Straße und ist von außen eigentlich nur als Park zu erkennen. Ich bin da schon so oft vorbei gefahren, wusste aber nicht, dass es ein Friedhof ist. Am 4. November 1903 wurde er eröffnet, als der Platz auf dem Evangelischen Friedhof für die protestantische Bevölkerung knapp wurde. 1964 erfolgte die Übergabe an die Stadt. Beisetzungen finden hier nicht mehr statt bzw. dürfen nur auf freien Stellen bereits vergebener Grabstellen stattfinden.
Hier ein paar Eindrücke:
In Gedenken an alle, die in fremder Erde ruhen
1. Weltkrieg
Dieses Grab ist meiner Meinung nach das schönste auf
diesem Friedhof und auch sehr gut erhalten.
Man beachte das Spiegelbild im Grabstein.
Sehr viele Gräber sind total zugewachsen und werden sicher nur noch grob gepflegt.
Diese Grabstelle ist die einzige, die wirklich noch so gut
erhalten ist und offensichtlich weiterhin gepflegt wird.
Auch sehr beeindruckend
Man achte auf die Daten. Der erste Herr ist tatsächlich 101 Jahre alt geworden.
Die erste Elisabeth war vermutlich seine Frau, die zweite ihre Tochter.
Freitag, 12. Juni 2015
Friedhofsgeflüster am Freitag
Heute würde ich Euch gerne Amelia Gray vorstellen. Sie ist Friedhofsrestauratorin und reist durch das ganze Land, um alte Friedhöfe zu restaurieren, Grabsteine wieder lesbar zu machen usw. Man nennt sie auch die "Graveyard Queen". Dabei hat sie die Gabe Geister zu sehen, was bei ihrem Beruf nicht immer gut ist.
Ich bin vor zwei Jahren zufällig auf die Buchreihe der Autorin Amanda Stevens gestoßen und war gleich vom erstem Teil "Totenhauch" an begeistert. Man erfährt viel über den interessanten Beruf von Amelia, über Friedhöfe, Begräbnisrituale usw. Und hier begegnete mir auch zum ersten Mal die Bezeichnung "taphophil" und ich erkannte, dass das zu hundert Prozent auf mich zutrifft. So wuchs auch meine Begeisterung für die Friedhofsfotografie.
Im zweiten Teil "Totenlichter" geht es u.a. um einen in einem Stausee versunkenen Friedhof, wo die Seelen der dort Begrabenen nicht zur Ruhe kommen. Sicher keine Seltenheit auf der Welt, denn nicht überall werden Friedhöfe verlegt, wenn sie anderen Dingen weichen müssen.
Nun steht das Wochenende vor der Tür. Die beste Zeit, mal wieder einen Friedhof zu besuchen. Ich werde mal schauen, wie das Wetter wird und vielleicht findet Ihr dann in den nächsten Tagen hier neue Fotos. *g*
In diesem Sinne: Schönes Wochenende.
Ich bin vor zwei Jahren zufällig auf die Buchreihe der Autorin Amanda Stevens gestoßen und war gleich vom erstem Teil "Totenhauch" an begeistert. Man erfährt viel über den interessanten Beruf von Amelia, über Friedhöfe, Begräbnisrituale usw. Und hier begegnete mir auch zum ersten Mal die Bezeichnung "taphophil" und ich erkannte, dass das zu hundert Prozent auf mich zutrifft. So wuchs auch meine Begeisterung für die Friedhofsfotografie.
Im zweiten Teil "Totenlichter" geht es u.a. um einen in einem Stausee versunkenen Friedhof, wo die Seelen der dort Begrabenen nicht zur Ruhe kommen. Sicher keine Seltenheit auf der Welt, denn nicht überall werden Friedhöfe verlegt, wenn sie anderen Dingen weichen müssen.
Nun steht das Wochenende vor der Tür. Die beste Zeit, mal wieder einen Friedhof zu besuchen. Ich werde mal schauen, wie das Wetter wird und vielleicht findet Ihr dann in den nächsten Tagen hier neue Fotos. *g*
In diesem Sinne: Schönes Wochenende.
Abonnieren
Posts (Atom)
